Rezertifizierung Gütesiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“: Das LK Hochegg wurde für die enge Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen erneut ausgezeichnet

HOCHEGG - Das Qualitätsprojekt „Gütesiegel selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ stellt den zwischenmenschlichen Faktor in den Mittelpunkt und betont die wertschätzende Haltung zwischen den Landeskliniken und den Selbsthilfegruppen.  

Im Rahmen der 12. NÖ Selbsthilfe Landeskonferenz in St. Pölten wurde das Landesklinikum Hochegg neben anderen rezertifizierten „Selbsthilfefreundlichen Krankenhäusern“ und Partnerorganisationen geehrt. Bei der Überreichung der Rezertifizierungen durfte der Dachverband der Selbsthilfegruppen auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, welche die Veranstaltung eröffnete, begrüßen.

Vor mehr als 20 Jahren habe man den Dachverband der NÖ Selbsthilfe ins Leben gerufen, um die Selbsthilfegruppen aus einer Hand zu organisieren. Er sei erste Anlaufstelle, um in rechtlichen Fragen zu unterstützen, um Weiterbildungsveranstaltungen zu organisieren, vor allem aber um Menschen zu verbinden, die die gleiche Lebenssituation zu bewerkstelligen haben. „Darüber hinaus war es eine wichtige Idee, verschiedene Institutionen wie die NÖ Landes- und Universitätskliniken oder auch Therapieeinrichtungen mit ins Boot zu holen“, erklärte Mikl-Leitner, um im Zusammenspiel mit den Erfahrungen der Selbsthilfegruppen und der Expertise der Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen eine noch breitere Unterstützung für betroffene Menschen zu generieren.

Der Vorstand der NÖ Landesgesundheitsagentur (LGA) Konrad Kogler informierte im Zuge der Selbsthilfe Landeskonferenz über die Aktion „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“, das gemeinsam mit dem NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) und dem Dachverband der Selbsthilfe NÖ 2007 ins Leben gerufen wurde. Speziell in der Corona-Zeit war eine Weiterentwicklung nur schwer möglich, „aber in diesem Jahr haben wir alles getan, es voranzutreiben“, so Kogler. Beispielsweise habe man 13 Kliniken rezertifiziert, was bedeute, dass „wir wieder regelmäßig in Dialog mit den Selbsthilfegruppen treten, um deren Erfahrungen mit dem Wissen unserer Gesundheitsexpertinnen und –experten zu verbinden und so die Versorgung für die Menschen stetig zu verbessern“, erklärte Kogler. Überdies können die Selbsthilfegruppen unentgeltlich in den NÖ Landes- und Universitätskliniken tätig sein, „denn das garantiert die beste Unterstützung und Begleitung für Menschen, die sich ohnedies schon in herausfordernden Situationen befinden.“


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Bei der Verleihung der Rezertifizierung: (v.l.) Obmann des Dachverbandes NÖ Selbsthilfe Ronald Söllner; Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner; DGKP Sandra Scherz vom Entlassungsmanagement; Pflegedirektorin Dipl.KH-BWin Christa Grosz, MBA, MBA; Vorstand der NÖ Landesgesundheitsagentur Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler; ÖGK Generaldirektor Bernhard Wurzer

Foto: Amt der NÖ Landesregierung
 

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